28. November 2023

Schafe in Leuben

(mehr dazu hier)

 

Kontakt

Anschrift des Vereins:

NABU,
Naturbewahrung Dresden e.V.

Andreas-Schubert-Str. 35 c

01069 Dresden

 

E-Mail:

info@naturbewahrung-dresden.de

 

Vorstand:

Nicole Mager
Dr. Hanno Voigt

Gebhard Gülzow
  



  

Elbaue Niederpoyritz

 

Nr:         100, 116

 

Größe:     ca. 3,9 ha



 

Elbaue Niedepoyritz

 
Hier handelt es sich um einen Komplex nicht zusammenhängender Flächen in Dresden-Niederpoyritz zwischen der Elbe und der Pillnitzer Landstraße, auf dem die natürliche Vegetation aus Auwald besteht. Zurzeit haben die Einzelflächen i. a. folgende Struktur: Von der Elbe Richtung Pillnitzer Landstraße gehend passiert man die Flächengrenze etwa 30 Meter von der Elbe entfernt. Dort sind die Flächen mit Wiesenaue bedeckt, dann (oberhalb einer Hangkante)  folgt  ein Bereich, auf dem Quittenbäume einer früheren Plantage stehen und danach kommt wieder Wiese, auf der ein Wirtschaftsweg parallel zur Elbe verläuft (siehe Bild oben). Nahe des Weges haben wir einzelne Schwarzpappeln gepflanzt (siehe Bild oben). Ob wir näher an der Elbe Pappeln pflanzen dürfen, muss erst noch mit den Wasserbörden geklärt werden. Es handelt sich um einen vergleichsweise ruhigen Abschnitt der Dresdner Elbaue, weshalb hier eine sehr vielfältige Vogelwelt anzutreffen ist und Naturliebhaber gern verweilen.

 

Probleme:

● Es gibt Menschen, die unsere angepflanzten kleinen Pappeln nicht mögen und mutwillig vernichten. Ein Beispiel dazu ist auf dem folgernden Bild zu sehen.

Abgesägte Schwarzpappel in Niederpoyritz
Abgesägte Schwarzpappel in Niederpoyritz

 

● Außerdem plant die Stadt Dresden, auf dem im oberen Bild zu sehenden Wirtschaftsweg den rechtsseitigen Elberadweg auszubauen. Wir haben zwar grundsätzlich nichts gegen Radwege. Aber sie sollten in aller Regel auf Kosten von Autostraßen oder anderer versiegelter Flächen gebaut werden und nicht auf Kosten der Natur! Im diesem konkreten Fall wollen wir darauf achten und als Flächeneigentümer mitbestimmen, dass der Radweg nicht überdimensioniert wird und so naturverträglich wie möglich gestaltet wird, so dass der Eingriff und die zu erwartende Unruhe im Gebiet minimiert werden.

● Ein weiteres Problem besteht darin, dass wir noch kein langfristiges Konzept zum Umgang mit diesen Flächen haben. Dazu müssen wir mit zahlreichen Behörden klären, wie wir die Quittenbestände, die Hochwasserproblematik und unser Bestreben, dort die Entstehung von Auwald zu fördern, miteinander in Einklang bringen können.

 

Für diesen Bereich suchen wir dringend Flächenbetreuer, die insbesondere den Zustand unserer dort angepflanzten Schwarzpappeln überwachen und uns Müllablagerungen und andere Störungen melden. Zusätzlich könnten sie sich daran beteiligen, die Pflanzen- und Tierwelt des Gebiets zu erfassen. Interessenten sollten sich telefonisch oder über e-mail bei uns melden (siehe KONTAKT rechts).

(K)