Überraschung bei Schwarzpappel

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 NABU, Naturbewahrung Dresden

 Leibnizstraße 14

 01187 Dresden

 

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 01578 2333 139

 

E-Mail:

 info@naturbewahrung-dresden.de

 

Vorstand:

 Nicole Mager 

 Dr. Karl-Hartmut Müller
 Dr. Hanno Voigt
  



  

24 Schwarzpappeln erfolgreich gepflanzt

         - ein Tropfen auf den heißen Stein?  -

 

 

Ausgraben von Pappelpflanzen in der NABU-Baumschule in Dresden-Loschwitz

                (Foto von Manuela Schott)

 

Nach Ostern konnte unsere Dresdner NABU-Gruppe „Naturbewahrung Dresden“ wieder Schwarzpappeln auf eine Eigentumsfläche des NABU in der  Elbaue in Dresden-Niederpoyritz pflanzen. Es waren „nur“ 24 Pflanzen und man kann sich fragen, ob diese kleine Zahl nur einem Tropfen auf den heißen Stein bedeutet. Außerdem könnte man auch resignieren, da dieses Frühjahr im gleichen Gebiet 12 von uns früher gepflanzte Schwarzpappeln durch Menschen bewusst zerstört worden sind. Insgesamt  handelt es sich beim Wiedereinbringen dieses vom Aussterbe bedrohten Baumes in seinen  natürlichen Lebensraum um ein sehr aufwändiges Unterfangen, das damit beginnt,  für Mutterbäume das Geschlecht zu bestimmen und die Artreinheit genetisch prüfen zu lassen. Wir praktizieren die vegetative Vermehrung mit Stecklingen. Diese müssen vor Trockenheit und zahlreichen anderen Gefahren geschützt werden. Schließlich müssen nach einigen Jahren Bäume mit Ballen ausgegraben, an ihren Bestimmungsort transportiert, dort eingegraben und möglichst mit Pfahl und Schutzgitter versehen werden. Da die Pflanzen der Lichtkonkurrenz durch Stauden, die an der Elbe zwei bis drei Meter hoch wachsen, ausgesetzt sind, müssen auch sie eine entsprechende Höhe haben, was den Aufwand recht groß werden lässt. Wir konnten das nur schaffen, weil wir wieder fleißige Helfer hatten, die großenteils nicht zu unserer Gruppe gehören und nicht einmal NABU-Mitglieder sind. Hilfreich war, dass unser entsprechender Aufruf - auch unterstützt durch den NABU Sachsen - im Internet verbreitet worden war. Gefreut hat uns, dass auch vier Leute aus dem NSI Dresden mitgemacht haben. Auch die Freiberger NAJU-Gruppe war wieder dabei, ihr Einsatz beim  letzten Mal war also keine „Eintagsfliege“. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen  Helfern  nochmals herzlich bedanken. Vielleicht war diese Aktion tatsächlich nur ein Tropfen auf den heißen  Stein. Größere professionell ausgeführte Pflanzaktionen könnten wir nur angehen, wenn es dafür eine angemessene Förderung gäbe und die Behörden Pflanzflächen in der Elbaue freigäben. Beides steht noch in den Sternen. Davon und auch von den immer wieder vorkommenden  mutwilligen Zerstörungen der von uns gepflanzten Bäume durch Böswillige lassen wir uns aber nicht  unterkriegen. Wir machen weiter! (K).

 

Verschnaufpause bei der Pflanzaktion mit Kind und Kegel

 (Foto von Andrea Thäder-Voigt)

 

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