Überraschung bei Schwarzpappel

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Kontakt

Anschrift des Vereins:

 NABU, Naturbewahrung Dresden

 Leibnizstraße 14

 01187 Dresden

 

Telefon:

 01578 2333 139

 

E-Mail:

 info@naturbewahrung-dresden.de

 

Vorstand:

 Nicole Mager 

 Dr. Karl-Hartmut Müller
 Dr. Hanno Voigt
  



  

Erfolgreiche Bilanz:                                                Im Jahr 2015 haben wir 110 Schwarzpappeln    im Dresdner Elbtal gepflanzt!

In diesem Jahr  haben  wir 110 ziemlich große, von uns selbst vegetativ vermehrte Schwarzpappeln in Dresden gepflanzt, 30 im Frühjahr und 80 im Herbst, 30 auf eine etwas problematische städtische Fläche im Ostragehege und 80 auf Eigentumsflächen unserer NABU-Gruppe in der Elbaue. Es handelt sich dabei um sehr  aufwändige Arbeiten, die damit beginnen, für Mutterbäume das Geschlecht zu bestimmen und die Artreinheit genetisch prüfen zu lassen. Dann müssen die Stecklinge vor Trockenheit und zahlreichen anderen Gefahren geschützt werden.


Ausgraben von Schwarzpappelpflanzen in unsere Baumschule in Loschwitz. Die Naturschutzjugend (NAJU) Freiberg lässt sich ihre gute Laune durch die Härte der Arbeit nicht verleiten (Foto: Hentschel).

 

Ein Helfer aus der Wildvogelauffangstation des Umweltzentrums Dresden beim Aufladen einer Pflanze mit schwerem Wurzelballen (Foto: Schurmaier).


Dann muss der Baum an den Pflanzort transportiert werden. (Foto: Schurmaier).


Schließlich müssen Bäume mit Ballen ausgegraben und an ihren Bestimmungsort gebracht werden, mit der Schubkarre oder, wenn der Pflanzort weit entfernt liegt, mit Fahrzeugen von Freunden. Dort müssen sie eingegraben und mit Pfahl und Schutzgitter versehen werden.

Da die Pflanzen der Lichtkonkurrenz durch Stauden, die an der Elbe zwei bis drei Meter hoch wachsen, ausgesetzt sind, müssen auch sie eine entsprechende Größe haben, was den Aufwand beträchtlich werden lässt.

 

Abtransport der ausgegrabenen Schwarzpappelpflanzen zum Pflanzort in Niederpoyritz (Foto: Schurmaier).

 

Abschluss der Pflanzarbeiten an der Elbe in Loschwitz (Foto: Staemmler).


Geschafft! Alt und Jung, Mitglieder und Nichtmitglieder des NABU nach der Pflanzaktion in Niederpoyritz (Foto Thäder-Voigt).


Wir konnten diese schweren und umfangreichen Ausgrabe-, Transport- und Pflanzarbeiten nur schaffen, weil wir fleißige Helfer hatten, die großenteils nicht zu unserer Gruppe gehören und nicht einmal NABU-Mitglieder sind. Bei ihnen möchten wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken.

 

Der Schutz und die Förderung der Schwarzpappel ist ein Schwerpunktprojekt, dem wir uns seit einigen Jahren widmen, wobei wir eng mit unserem Landesverband zusammenarbeiten, mit dem wir gemeinsam ein vom Freistaat Sachsen gefördertes Schwarzpappelprojekt eingeworben haben und zurzeit bearbeiten. Dieses Förderprojekt hat leider noch nicht zu dem von uns erhofften Durchbruch geführt, da die uns dazu vorgegebene Suchraumkulisse für potenzielle Pflanzflächen ziemlich einschränkend war und – vor allem – weil die zuständigen Wasser- und Naturschutzbehörden zu wenig Entgegenkommen zeigten: Als nämlich letztere in der Vergangenheit Naturschutzkonzepte für ihnen zur Verfügung stehende Flächen aufstellten, hatten sie die Rote-Liste-Sachsen-III-Art Schwarzpappel schlicht und einfach vergessen. Und jetzt bringen sie nicht den Mut und die Kraft auf, diesen Fehler zu korrigieren.

 

Deshalb sind wir froh darüber, dass wir wenigstens auf unseren eigenen elbnahen Flächen in den letzten Jahren und auch 2015 wieder Schwarzpappeln ansiedeln konnten. Leider werden unsere Flächenkapazitäten bald ausgeschöpft sein und wir brauchen dann dringend weitere Pflanzflächen.

Deshalb sind wir für jeden Hinweis dankbar, der dazu führen kann, dass wir weitere Flächen in der Elbaue erwerben können.

(M)